Nach­kalkulation

Wissen, wo ein Auftrag Geld verloren hat.

Soll- und Istkosten je Fertigungsauftrag vergleichen und wesentliche Abweichungen erklären.

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30 Min. · kostenlos · ohne Vorbereitung

  • Kommt reinZeitplan, Schnittstelle
  • Du entscheidest beiWesentliche Abweichung
  • Landet inControlling
Vorher → Nachher · Nachkalkulation

Heute: viel Handarbeit.

  • Istkosten werden nach Abschluss mühsam zusammengestellt.
  • Abweichungen werden uneinheitlich oder gar nicht geprüft.
  • Erkenntnisse versanden, bevor das nächste Angebot rausgeht.
  1. Stapel „Später“Auftrag fertig – die Nachkalkulation landet auf dem Stapel „Später“ von Hand
  2. Istwerte zusammentragenStunden von Laufkarten, Material aus dem ERP, der Rest aus Exporten von Hand
  3. Plan gegen Ist per SVERWEISAbweichungen in ‚Nachkalk_neu_final.xlsx‘ von Hand berechnet manuell
  4. Auffälliges? Später ansehenGroße Abweichungen werden markiert – und aufs nächste Quartal vertagt von Hand
  5. Bericht in den OrdnerAusgedruckt, abgeheftet – beim nächsten Angebot schaut keiner rein von Hand

Beispiel: Auftragsabschluss NK-2026-0077 zu Auftrag PA-1488 – wartet auf Bearbeitung

Individuell

Beschreiben statt programmieren.

So baut der XFLOWLY Agent den Flow „Nachkalkulation“ – im Gespräch, getestet mit einem Beispielbeleg. Deine Regeln, deine Systeme.

NachkalkulationEntwurfÜbersichtSonderfälle
Anweisungen
Der Flow entsteht, während du beschreibst.

Beispiel mit synthetischen Daten – im Gespräch zeigen wir es an deinem eigenen Beleg.

Deine Systeme

Arbeitet mit dem, was du schon hast.

Von SAP bis zur Excel-Liste: XFLOWLY dockt an deine Systeme an und ersetzt keines. Hervorgehoben sind die, die bei Nachkalkulation typischerweise mitspielen.

S/4HANAECC / R/3Business OneBusiness CentralDynamics 365Navisionabas ERPproALPHAInforOracleOdooweclappXentralWawiSage
DATEVNTCSLexwareRZLDiamantSalesforceHubSpotPipedriveShopwareShopifyMagentoDocuWared.velopELOM-Files
SharePointOneDriveOutlookExchangeTeamsGmailExcelGoogle SheetsServiceNowJiraZendeskFreshdeskPersonioSuccessFactors

Und alles ohne großen Namen:CAQ-SystemMESZeiterfassungLohnsoftwareREST & ODataSQL-DatenbankSFTP & NetzlaufwerkPortal ohne APIEigenbau

Dein System ist nicht dabei? XFLOWLY dockt trotzdem an – per Schnittstelle, Datenbank, Datei oder direkt über die Oberfläche. Ersetzt wird nichts.

Anbindung im Gespräch prüfen
Erfahrung eingebaut

Typische Herausforderungen – von Anfang an eingeplant.

Was bei Nachkalkulation im Alltag gern schiefgeht, kennen wir aus der Praxis. Der Flow fängt es ab.

Zuständigkeit & Fristen

Es fehlen noch Rückmeldungen aus der Fertigung.

So fängt es der Flow ab

Gerechnet wird erst, wenn alle Zeiten und Materialbuchungen vorliegen.

Was der Flow abdeckt

  • Nach Auftragsabschluss oder zum Periodenende starten
  • Soll- und Istwerte für Material, Fertigungszeit, Maschine, Fremdleistung und Gemeinkosten sammeln
  • Mengen- und Preisabweichungen nach euren Regeln berechnen
  • Wesentliche Abweichungen erklären und weiterleiten
  • Prüfentscheidungen und Folgemaßnahmen dokumentieren
Beispiel aus der Praxis · Lohnfertigung

Nachkalkulation für jeden Auftrag – mit Erklärung, wo die Marge geblieben ist.

  • Lohnfertigung
  • Lohnfertiger für Zerspanung
  • ≈ 160 Mitarbeitende
  • 1 Werk, 2 Schichten
  • ≈ 400 Aufträge pro Monat
  1. 1Ausgangslage

    Viele Kleinserien, knapp kalkuliert. Das Controlling kam nur einmal im Quartal und nur für die größten Aufträge zur Nachkalkulation – Verluste bei Wiederholteilen blieben lange unerkannt.

  2. 2Umsetzung

    • Nach jedem Auftragsabschluss sammelt der Flow Plan- und Istwerte für Material, Maschinenzeit, Rüsten und Fremdleistung.
    • Gerechnet wird erst, wenn alle Rückmeldungen und Materialbuchungen vorliegen.
    • Abweichungen über 10 % werden nach Material, Zeit und Maschine aufgeschlüsselt und erklärt.
    • Das Controlling prüft nur Wesentliches; Ergebnisse und Maßnahmen landen im Monatsbericht und am Artikel.

    AngebundenInforMESExcel

  3. 3Ergebnis

    • ≈ 80 %der Aufträge ohne Rückfrage ans Controlling nachkalkuliert
    • ≈ 130 Std.weniger Handarbeit pro Monat
    • Jede Wochestatt einmal im Quartal

    Zeitgewinn gerechnet mit 25 Min. Handarbeit pro Vorgang vorher.

ProjektverlaufLive nach 5 Wochen

  1. Woche 1WorkshopKalkulationsregeln und Wesentlichkeitsgrenzen mit dem Controlling festgelegt.
  2. Wochen 2–4Test mit echten AufträgenAufträge des Vorquartals nachgerechnet und mit der bisherigen Auswertung verglichen.
  3. ab Woche 5LiveLive für alle abgeschlossenen Aufträge.
Gut zu wissen

Typische Fragen zu Nachkalkulation.

Rainer GruberAlexander TraxlerReinhard SchnetzingerDeine Frage ist nicht dabei?

Frag direkt das Gründerteam – im Gespräch oder kurz per E-Mail.

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Aus ERP und MES: Materialentnahmen, Rückmeldungen von Arbeits- und Maschinenzeiten sowie Gemeinkosten nach euren Sätzen.

Nur Wesentliches: Grenzen legt ihr fest, etwa ab 10 % oder einem Betrag. Alles darunter wird dokumentiert, ohne jemanden zu stören.

Im Soll-Ist-Kostenabgleich trennt der Flow nach Abweichungskategorie: Materialpreis- und Materialmengenabweichung bzw. Einsatzpreis- und Einsatzmengenabweichung, Zeit- und Rüstzeitabweichung, Ausschuss- und Losgrößenabweichung. Dazu kommen Fremdleistungsabgleich, die Prüfung der Gemeinkostenzuschläge und die Zuordnung von Nacharbeitskosten. Am Ende steht die Deckungsbeitragsabweichung je Auftrag – welche Kategorien es gibt, hängt von deinem Kostenmodell und ERP ab.

Der Plan-Ist-Vergleich misst gegen die ursprüngliche Planung, der Soll-Ist-Vergleich gegen die Sollkosten der tatsächlich gefertigten Menge – das ist die aussagekräftigere Basis. Der Flow nutzt die Sollkostenversion aus deiner ERP-Kostenrechnung und hält Plan-, Soll- und Ist-Kosten auseinander, damit die Abweichungsermittlung stimmt.

Dann ist eine niedrige Abweichung kein Erfolg: Fehlende Ist-Buchungen sind keine Einsparung. Der Flow meldet Kosten, die noch nicht gebucht sind, eine fehlende Rückmeldung, eine Materialentnahme ohne Auftragsbezug, nicht zugeordnete Nacharbeit oder eine Fremdleistungsrechnung, die nach Auftragsabschluss kommt. Auch eine Rüstzeit, die auf die falsche Losgröße verteilt wurde, fällt auf. Erst wenn die Kostenbuchungen vollständig sind, gilt der Nachkalkulationsstand als final.

Ja, als mitlaufende Kalkulation: Im Projektgeschäft rechnet der Flow den Restaufwand hoch und erstellt eine Restkostenprognose, bevor der Auftrag abgeschlossen ist. Nach der Auftragsabrechnung steht das Auftragsergebnis mit Deckungsbeitrag fest.

Dafür ist der Flow gebaut. Jeder gelesene Wert bleibt mit dem Originalbeleg verbunden, und Prüfregeln gleichen ihn mit deinem ERP ab. Bei Abweichungen, fehlenden Daten oder unklaren Zuordnungen entsteht eine Aufgabe für die zuständige Person – mit Beleg, Vergleich und Entscheidungsoptionen. Danach läuft der Vorgang an derselben Stelle weiter. Werte, die nicht im Beleg stehen, werden nie erfunden.

Du entscheidest: in der XFLOWLY Cloud auf einer eigenen virtuellen Maschine bei Google Cloud in Frankfurt – oder auf deinem eigenen Server (On-Premises) unter Windows oder Linux. Gespeicherte Daten sind mit AES-256 verschlüsselt, Zugangsdaten zu deinen Systemen zusätzlich in einem eigenen Secret-Vault. Alle Details stehen im Sicherheits-Factsheet auf der Plattformseite.

Einfach: Nach drei Monaten Mindestlaufzeit ist XFLOWLY monatlich kündbar, mit 14 Tagen Frist. Wenn du XFLOWLY beendest, stellen wir einen vollständigen Export bereit – Dokumente, Ergebnisse und deine Flow-Definitionen in maschinenlesbaren Formaten, 30 Tage abrufbar und ohne Zusatzkosten. Danach wird deine Umgebung gelöscht.

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Prozesse, die sich selbst erledigen.

Ein Gespräch, dein echter Prozess, keine Vorarbeit. Danach weißt du, was XFLOWLY in deinem Unternehmen leisten kann.

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